Alte Häuser sind zwar sehr charmant, werden aber irgendwann zum Sanierungsfall. Wer nicht gerade berufliche Vorbildung in diesen Dingen genießt, sollte sich darüber im Klaren sein, auf was er sich einlässt. Einer der wichtigsten Punkte bei der Sanierung eines Hauses ist die konkrete und umfassende Planung. Nicht ausreichend ist, festzustellen, dass das Haus einer Sanierung bedarf. Grundsätzlich müssen erst einmal alle erforderlichen Maßnahmen festgestellt werden.

Bauliche Maßnahme oder Schönheitsreparatur

Das Alter und die Bauart des Hauses liefern Anhaltspunkte für dessen baulichen Zustand. Viele alte Häuser, die nach und nach modernisiert wurden, haben bereits eine gute Dämmung und müssen nur auf den neuesten Stand gebracht werden. Das kann über einen längeren Zeitraum geschehen. Bei Häusern, die eine Kernsanierung benötigen, sieht die Lage anders aus. Hier kann ein Energiecheck durch einen Fachmann notwendig sein. Darüber hinaus ist es meistens mit baulicher Sanierung nicht getan. Die wenigsten Hauseigentümer geben sich mit Fliesen aus der Nachkriegszeit, alten Türen oder nicht nennenswerten Sicherheitsmechanismen zufrieden. Die notwendigen Maßnahmen können Fliesenlegen, Tapezieren, das Einreißen von Wänden oder auch ein neues Dach sein.

Verschiedenste Materialien und Werkzeuge sind zu beschaffen. Für Arbeiten in großer Höhe, wie im Dachbereich ist gegebenenfalls eine Hebebühne notwendig. Das kommt insbesondere infrage, wenn Arbeiten am Außenputz geplant sind. Kleine Risse oder Brüche im Außenputz machen es nötig, diese mit Reparaturmörtel auszubessern. Zieht der Hausbesitzer in Erwägung, Fenster und Türen zu erneuern, ist es sowohl eine Frage des Geschmacks als auch der Finanzkraft, wie aufwendig die Arbeiten werden.

Grundsätzlich muss der Bauherr vor Beginn der Sanierung festlegen, welche Arbeiten als Erstes und welche als zuletzt durchgeführt werden. Fachleute raten dazu zunächst die werterhaltenden Maßnahmen einzuleiten und erst dann die wertsteigernden. Werterhaltende Maßnahmen sind solche, die Gefahren für das Gebäude abwenden. Das sind Renovierungen im Bereich der Wände oder auch der Böden bei Feuchtigkeit. Das kommt bei der energetischen Sanierung zum Tragen. Zunächst muss eine umfassende Dämmung vorliegen. Diese wird durch die richtigen Materialien und auch Vorkehrungen wie dem Besorgen von Arbeitsbühnen eingeleitet. Sodann können Heizungen eingebaut werden. Fakt ist, dass bei einer Sanierung die minutiöse Planung und auch die Ausdauer maßgeblich für den Erfolg sind. Oft sind dafür auch Koordinatoren und Fachkräfte nötig.

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