Fast jeder, der einmal selbst ein Haus gebaut hat oder Renovierungsarbeiten vorgenommen hat, kennt die Situation. Man hat wieder einmal viel zu viele Baumaterialien eingekauft und weiß danach nicht mehr wohin damit. Kaum jemand hat Lagermöglichkeiten für große Mengen an Metall, Holz oder Zementsäcken. Doch selbst wenn man schon viele Jahre in einem Haus wohnt und keine aktuellen Sanierungsarbeiten anstehen, hat man oft Schrott zu Hause herumliegen. Oft lagern Metall- oder Steinreste jahrelang im Keller oder in der Garage, bevor man sich endlich dazu aufraffen kann, sie auf den Bauhof zu bringen. Doch nicht immer ist es nötig, Materialien einfach wegzuwerfen. Sie sind oft wiederverwertbar und können einem neuen Zweck zugeführt werden. Dank des digitalen Zeitalters ist es heute so einfach wie noch nie zuvor, Baureste zu Geld zu machen.

So einfach ist der Schrottverkauf im Internet

Vor einigen Jahrzehnten blieb nur der Weg zum Bauhof oder gleich direkt zur Mülldeponie, wenn Baustoffe übrigblieben. Kaum jemand nahm die Mühe auf sich, bei Händlern nachzufragen ob Altmaterial gebraucht wird. Heute ist die Situation ganz anders. Seitdem das Internet in nahezu jedem Haushalt verfügbar ist, leistet es in vielen Punkten wertvolle Dienste. So auch bei der Verwertung von Baustoffen. Einer der großen Vorteile dabei ist, dass man sich genau dann mit dem Thema befassen kann, wenn man Zeit dazu hat. Die virtuellen Schrotthändler sperren nämlich niemals zu. Hier einige weitere Gründe, warum man Schrott im Internet ganz einfach verkaufen kann:

  • Die virtuellen Schrotthändler haben keine Öffnungszeiten.
  • Sie bieten auf ihren Webseiten meistens eine praktische Anleitung an, wie man vom Erstkontakt zur Überweisung des Verkaufspreises kommt
  • Bei vielen Schrotthändlern erfolgt die Übergabe auf Wunsch auch per Postsendung, somit erspart man sich sogar den Fahrtweg
  • Innerhalb weniger Tage kann man Schrott wie Metalle verkaufen, dazu muss man nur die Schrottart auswählen, die Menge angeben und das Angebot akzeptieren. Nach der Übergabe oder der Sendung an den Händler vergehen nur wenige Tage bis zur Überweisung des vereinbarten Kaufpreises

Verkäufe im Internet haben außerdem den Vorteil, dass man sich gleich bei mehreren Schrotthändlern unverbindlich ein Angebot einholen kann. Es reicht, in der Suchmaske „Schrott verkaufen“ einzugeben und schon erhält man Kontaktinformationen zu zahlreichen Händlern. Wer sich dafür entscheidet, das Baumaterial persönlich zum Händler zu bringen, entscheidet sich am besten für einen Anbieter im Umkreis. Bei den virtuellen Schrotthändlern ist man nicht mehr benötigtes Baumaterial sofort los. Bei manchen Händlern hat man auch die Möglichkeit Fotos per E-Mail zu versenden. Dann kann sich der Betreiber selbst ein Bild von der Art und des Zustandes machen.

Auf Online Flohmärkten verkaufen

Wer Materialien wie Steine, Metall oder Holz nicht über einen Schrotthändler verkaufen möchte, hat immer noch die Möglichkeit das über virtuelle Flohmärkte zu tun. Dazu erstellt man einfach ein Konto und kann oft kostenlos Waren zum Verkauf anbieten. Dabei sind jedoch einige wichtige Dinge zu beachten. Wenn man selbst schon öfter auf virtuellen Flohmärkten eingekauft hat, weiß man worauf Interessenten Wert legen. Dazu zählen zum Beispiel aussagekräftige Fotos. Selbst wenn es sich um Baumaterialien handelt, treffen potentielle Käufer in der Regel ihre Entscheidung anhand aussagekräftiger Bilder. Außerdem ist es wichtig, die vorhandenen Baustoffe detailgenau zu beschreiben. Somit spart man sich einen regen Mailverkehr, weil Interessenten unzählige Fragen stellen. Relevant sind Details wie zum Beispiel die Menge des Baustoffs, der Zustand und die Beschaffenheit. Auch Angaben zum Standort zu machen gehört zur aussagekräftigen Anzeige dazu. Darüber hinaus ist für potentielle Kunden relevant, ob das Material auch versendet werden kann oder es ausschließlich zur Selbstabholung bereitsteht.

Baustoffe wiederverwerten – ein Plädoyer für die Umwelt

Umweltschutz ist heute ein wichtiges Thema. Spätestens seit die junge Aktivistin Greta Thunberg aus Schweden auf den Klimaschutz aufmerksam macht und zum bewussten Umgang mit der Umwelt mahnt, interessieren sich auch junge Menschen für dieses Thema. Zum Klima- und Umweltschutz gehört nicht nur, dass man den CO2 Ausstoß minimiert, auch die Müllvermeidung ist dabei ein wichtiges Thema. Immerhin wachsen die Müllberge nahezu ins Unendliche und gerade Baustoffe werden dabei zum Problem.

Jeder Hausbauer wünscht sich, dass das Eigenheim über viele Jahre stabil und sicher auf dem Fundament steht. Deshalb wählt man hochwertige Stoffe, die Witterungseinflüssen Standhalten. Doch genau diese Langlebigkeit sorgt dafür, dass Bauschutt in den Deponien über Jahrzehnte liegenbleibt und kaum verrottet. Je mehr Bauschutt von Privatpersonen und Unternehmen der Wiederverwertung zugeführt werden, umso niedriger bleiben die Müllberge. Jeder, der im Internet Metall, Holz oder andere Stoffe verkauft und sie nicht einfach zur Deponie bringt, trägt somit aktiv zum Umweltschutz bei. Viele Metalle z.B. können einfach eingeschmolzen und somit zu neuen Produkten verarbeitet werden. Dank der modernen Plattformen im Internet ist es nicht zeitaufwendig, Baustoffe zu verkaufen. Darüber freut sich die Umwelt ebenso sehr wie das Haushaltsbudget.

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